Minister Achenbach III

Dieses Bild aus dem Jahre 1985 verdeutlicht die Nähe des Bergbaus zu den Bergmannssiedlungen. Die Bergleute konnten die Seilfahrtschächte zu Fuß errreichen.

Im Jahr 1909 wurde im Ostfeld der Zeche Minister Achenbach 1/2 mit den Teufarbeiten für den Schacht 3 begonnen. Der Schacht war als Wetterschacht vorgesehen. Im Jahr 1910 erreicht der Wetterschacht 3 bei einer Teufe von 356 Metern das Steinkohlengebirge. Im Jahr darauf wurde im Schacht 3 bei einer Teufe von 395 Metern (- 317 m NN) die 1. Sohle und noch im selben Jahr bei einer Teufe von 503 Metern (- 425 m NN) die 2. Sohle angesetzt. Außerdem wurde in diesem Jahr auf der 2. Sohle ein Durchschlag mit dem Baufeld 1/2 erstellt. Im Jahr 1914 war der Schacht 3 als Wetterschacht in Betrieb. Über dem Schacht wurde ein deutsches Strebengerüst errichtet. Am 15. Oktober 1917 ereignete sich am Wetterschacht 3 eine weitere Schlagwetterexplosion, bei der 17 Bergleute getötet wurden. Im Jahr 1919 wurde im Schacht 3 bei einer Teufe von 648 Metern (- 570 m NN) die 3. Sohle angesetzt. (1)

Im Jahr 1968 wurde der Schacht 3 stillgelegt. Im Zuge der Gesamtstillegung der Zeche Minister Achenbach wurde das Fördergerüst abgerissen.

(1) Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Minister_Achenbach vom 06.03.2016

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Schachtanlage Minister Achenbach 3 (1985)