(Beitrag im November 2022 überarbeitet)

Die Schwarzweißaufnahmen der Zeche Minister Achenbach hat der Autor im Jahr 1986 angefertigt.

Heute sind von den ehemaligen Übertageanlagen der Zechenanlage verhältnismäßig wenige Relikte übrig geblieben. Unabhängig davon ist der Stadtteil Lünen-Brambauer auch noch heute stark von seiner bergbaulichen Entwicklung geprägt.

Der Namensgeber der Schachtanlage war der damalige preußische Handelsminister Heinrich von Achenbach. Das Bergwerk wurde ab dem Jahr 1897 abgeteuft und die ersten Schächte und Übertageanlagen im Jahre 1900 in Betrieb genommen. Das Grubenfeld erstreckte sich über die Lünen-Brambauer hinaus bis nach Altlünen und Alstedde und grenzte an die Grubenfelder der Zechen Adolf von Hansemann, Ickern, Waltrop, Lünen, Preußen und Fürst Hardenberg.

Im Laufe der Jahrzehnte wurde insgesamt sieben weitere Schächte abgeteuft, die der Förderung, Frischluftversorgung, Energieversorgung und Wasserhaltung dienten. Im den späten 50er Jahren umfasste das Grubenfeld bereits eine Größe von über 40 qkm. Die Teufe der tiefsten Schächte betrug 1000 m. Die Jahresförderung betrug in den 1980er Jahren maximal 2,75 Millionen Tonnen Steinkohle.

In den Jahren der Bergbaukrise ab den 1960er Jahren wurden nach Gründung der Ruhrkohle AG im Jahre 1969 den Grubenfeldern der Zeche Minister Achenbach auch Feldesteile der stillgelegten Schachtanlagen Adolf von Hansemann, Victor-Ickern und Waltrop zugeschlagen. Insgesamt verfügte die Schachtanlage Minister Achenbach zu der Zeit über neun Tiefbauschächte.

Im Jahre 1992 wurde die Schachtanlage Minister Achenbach stillgelegt und alle Schächte verfüllt.

Quelle: www.de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Minister_Achenbach (Stand: 20.11.2020)

Ich empfehle zur vertiefenden Information zur Geschichte der Schachtanlagen im Ruhrgebiet u.a. das Buch von Joachim Hunke, Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier, Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005, 3. überarbeitete und erweiterte Auflage Bochum 2006

Zeche Minister Achenbach – Teil 1

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Zeche Minister Achenbach Teil 2

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Zeche Minister Achenbach im Jahre 1986